Huber: "Für eine gute Sache muss man doch nicht immer kämpfen"
Am Rande der Wiedereröffnung des
Ausstellungsraums hat sich die PNP mit Hubert Huber von der
Künstlerselbstverwaltung über das Konzept fürs Kulturmodell unterhalten.
Am Rande der Wiedereröffnung des Ausstellungsraums hat sich die PNP mit Hubert
Huber von der Künstlerselbstverwaltung über das Konzept fürs Kulturmodell
unterhalten.
Soll der Raum nur für Ausstellungen genutzt werden?
Nein, im Gegenteil. Wir würden uns über Lesungen, kleine Aufführungen, Tanz
freuen. Das Tolle am Raum ist, dass Ausstellungen und Veranstaltungen parallel
laufen können.
Sie sprechen von einem europäischen Künstlerhaus?
Durch Aufbau der Künstlerdatenbank sehe ich vor allem Vernetzungen mit unseren
Städtepartnern in Budweis, Krems, Malaga, Veszprem. Wir fangen nächstes Jahr
mit einer Ausstellung von Budweiser Künstlern an, die wir auch einladen, hier
zu arbeiten. So können Künstler von dort unsere Stadt näher kennenlernen und
umgekehrt. Die Kontakte zwischen Künstlern sollten auf lange Sicht in gezielte
Bahnen gelenkt werden. Es gibt auch die Möglichkeit der europäischen
Förderung. Entscheidend ist nur, dass die Stadt Passau sagt: Wir wollen das.
Nicht, dass ich versuche, immer mehr hereinzuholen, und dann sagt die Stadt
Passau: Wir schließen das Haus. Nach den Diskussionen in den vergangenen zwei
Jahren kommt man zum Überlegen, ob sich das Weiterkämpfen lohnt. Ich denke,
für eine gute Sache muss man doch nicht immer kämpfen.
Wie sieht der Etat fürs Kulturmodell aus?
Außer dem Hausetat, den Kosten fürs Herrichten und für eine Person, Frau Uhrich,
tragen wir uns selber. Ich glaube, dass es keine vergleichbare Einrichtung auf
dieser Welt gibt. af
Durch Aufbau der Künstlerdatenbank sehe ich vor allem Vernetzungen mit unseren
Städtepartnern in Budweis, Krems, Malaga, Veszprem. Wir fangen nächstes Jahr
mit einer Ausstellung von Budweiser Künstlern an, die wir auch einladen, hier
zu arbeiten. So können Künstler von dort unsere Stadt näher kennenlernen und
umgekehrt. Die Kontakte zwischen Künstlern sollten auf lange Sicht in gezielte
Bahnen gelenkt werden. Es gibt auch die Möglichkeit der europäischen
Förderung. Entscheidend ist nur, dass die Stadt Passau sagt: Wir wollen das.
Nicht, dass ich versuche, immer mehr hereinzuholen, und dann sagt die Stadt
Passau: Wir schließen das Haus. Nach den Diskussionen in den vergangenen zwei
Jahren kommt man zum Überlegen, ob sich das Weiterkämpfen lohnt. Ich denke,
für eine gute Sache muss man doch nicht immer kämpfen.
Wie sieht der Etat fürs Kulturmodell aus?
Außer dem Hausetat, den Kosten fürs Herrichten und für eine Person, Frau
Uhrig, tragen wir uns selber. Ich glaube, dass es keine vergleichbare
Einrichtung auf dieser Welt gibt. af
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